Oberflächenprofil:
Asphalt 85%, Beton 5%, abgesplittete Feld- und Waldwege 10%
Höhenprofil:
Empfohlener Abschnitt:
Biedenkopf – Neustadt (rund 60 km)
1. Etappe:
Biedenkopf – Cölbe ( 31 km)
Passend für den Familienausflug am Sonntag. Vom Bahnhof in Biedenkopf runter an die Lahn. Radeln durch’s obere Lahntal, eingerahmt von Mittelgebirgshöhen. Eine dicht besiedelte Strecke bis Buchenau, Dörfer mit hübschen Fachwerkhöfen. Biergärten und Cafès lassen dem Durst keine Chance, und Infotafeln zeigen, wo’s Einkehrmöglichkeiten gibt. Frei wird der Blick, ein ruhiger Streckenabschnitt folgt. Lauschige Plätzchen unter Bäumen laden ein zum Picknick am Lahnufer, Wasserplanschen für die Kleinen. In Goßfelden lohnt das Ubbelohde-Haus: Hier lebte der Illustrator von Grimms Märchen.
Der Weg: Fast durchgehend asphaltiert. Flach und flott, nur wenige leichte Steigungen. Meist Wirtschaftswege, aber auch mal eine ruhige Kreisstraße. Vorsicht bei ca. 500 Meter Landstraße zwischen Caldern und Bahnhof Caldern.
2. Etappe:
Cölbe – Neustadt (33 km)
Von der Lahn ins wunderschöne Tal der Ohm. Oder lieber zuerst Marburg entdecken? Dann fährt man von Cölbe ein kurzes Stück auf dem Lahnradweg nach Marburg und besichtigt etwa das Landgrafenschloss. Zurück auf dem R2 geht’s Richtung Kirchhain. Wer mag, legt einen Bade-Stopp ein an den Seen zwischen Niederwald und Kirchhain. Oder man fährt gleich weiter und findet in Langenstein den ziemlich großen Menhire (Hinkelstein). Gleich hinter Stadtallendorf kommt viel Wald, und sonst nichts: Radeln durch den Herrenwald, ungefähr 7 km bis nach Neustadt. Dort zieht der Junker-Hansen-Turm die Besucher an, ist er doch der größte Fachwerk-Rundbau Europas.
Der Weg: Flach, kaum Anstiege. Überwiegend asphaltierte Wirtschaftswege. Am Wochenende nutzen auch viele Inliner die Strecke bis Kirchhain. Gut zu fahrende Waldwege durch den Herrenwald. Wegstrecke mit Mängeln ein Stück vor dem beschrankten Bahnübergang und kurz vor Neustadt.
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