

Die Lahn zählt zu den Klassikern und zum Besten, was man in Deutschland derzeit unter die Räder bekommt. Der Lahntalradweg wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit 4 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet! Fast immer geht's direkt am Fluss entlang, mühelos von der Quelle bei Siegen bis zur Mündung in den Rhein bei Lahnstein. Schlösser, Burgen und Kirchen prägen die Atmosphäre: Da thront die Residenzstadt Weilburg auf einem hohen Felsen über der Lahn, und gar nicht zu übersehen ist der siebentürmige St. Georgs-Dom zu Limburg. Die Tour ist gut geeignet für Familien. 
Idyllische Flusstour an der Fulda: Von der Quelle in der Rhön zum Werra-Kuss, und entlang der Weser nach Bad Karlshafen. Rhönschafe, die Domstadt Fulda, Wiesen und viel Wald gibt es zu sehen. Mittelalterliches Fachwerk lohnt sich anzuschauen in Rotenburg und Melsungen. Und die documenta-Stadt Kassel öffnet sich aus der Fluss-Perspektive. Eine ideale Tour für Familien, nur vereinzelt gibt es schwache Steigungen.


Von den Weinbergen im Rheingau bis in die Rhön folgt der R 3 den Spuren des bischöflichen Traubenkuriers aus Fulda. Weil der sich 1775 verspätete, kam es zur Entdeckung der Spätlese. Unterwegs präsentieren sich hessische Städte aus der Flussperspektive: die Landeshauptstadt Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach. Hinter Schloss Philippsruhe in Hanau öffnet sich das Kinzigtal. Rad fahren wird erst spät anstrengend, nämlich auf dem Fuldaer Landrücken.

Radeln auf der Märchen- und Sagenroute: Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald, Rotkäppchen in der Schwalm, bis zu den Nibelungen im Odenwald. Eine echte Herausforderung wartet auf zwanzig Kilometern zwischen Alsfeld und dem Luftkurort Schotten. Lang gezogene Steigungen, aber die Anstrengung lohnt sich: Ganz oben liegt Ulrichstein, die höchste Stadt Hessens (614 m). Weit über den Vogelsberg reicht die Sicht.

Vom Ski-Weltcup-Ort Willingen über den Edersee nach Eschwege. Eine waldreiche Tour von Fluss zu Fluss. Um die Schönheit der Natur zu erfahren muss man sich etwas anstrengen auf mittelstarken Steigungen. Geruhsam fährt sich's dann wieder an den Flussufern. Homberg an der Efze und Rotenburg an der Fulda zählen zu den schönsten Fachwerkstädtchen in Deutschland.

Die Nord-Süd-Route zeigt Hessen komplett: Waldreich im Norden, der märchenhafte Kellerwald mit jahrhundertealten Buchen und Badespaß am Edersee. Dann begleiten kleinere Flüsse und Bäche den Radweg nach Süden. Ist der Taunus überwunden folgen Apfelbaumwiesen und Weinberge. 90 Kilometer geht's am Rhein entlang im flachen Hessischen Ried.

Der Radweg mit dem besten Ausblick: Ulrichstein, die höchste Stadt in Hessen (614 m), bietet einen herrlichen Blick über den Vogelsberg. Es ist die einzige Strapaze, dann geht's gemächlich weiter an den Ufern von Lahn, Wieseck und Jossa. Unterwegs erwartet Radler viel Historisches: Zwei Dome (Wetzlar und Limburg), Schloss Weilburg und die Burg Runkel.

Hessen von Nord nach Süd: Eine abwechslungsreiche Tour von Frankenberg nach Heppenheim. Im Norden fährt man recht einsam durch Täler mit duftenden Wiesen. Insgesamt ein gemäßigtes Auf und Ab, wenige kurze Steigungen im Westerwald und Taunus. Sehenswert etwa die Oranierstadt Dillenburg oder der Limburger Dom. Mühelos rollt man 100 Kilometer durch die Mainebene. Die Tour endet in gastlichen Weinorten an der Bergstraße.




Wandeln Sie auf der ehemaligen Straße der Kaiser und Könige! In den dunklen Wäldern südlich der Richard-Wagner-Festspielstadt Bayreuth entspringt der Rote Main. Der rund 600 Kilometer lange, mit wenigen Steigungen bestückte Radweg trägt Sie von dort über Schweinfurt, Kitzingen, Würzburg, Wertheim und Aschaffenburg hinein ins hessische Hanau, vorbei an Frankfurt bis nach Wiesbaden. Auf seinem Weg besticht der Main-Radweg durch die Vielfältigkeit von außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Der Main-Radweg wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit 5 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet! 

