Ulstertalradweg

Ulstertalradweg

Der Ulstertalradweg verbindet das Werratal mit der hessischen Rhön. Er folgt teilweise der alten Bahntrasse von Vacha (Thüringen) nach Ehrenberg/Wüstensachsen. Eindrucksvoll ist die durch den Kalibergbau geprägte Region bei Philippsthal. Nach Überqueren der Landesgrenze nach Thüringen führt der Weg an den riesigen Kali – Abraum – Halden vorbei. Bei Pferdsdorf wechselt die Strecke nochmals kurz auf hessisches Gebiet, das er bei Tann, Stadtteil Günters wieder erreicht.

Der Ulstertalradweg verläuft entlang der ca. 47 km langen Ulster, die am Heidelstein in der Hochrhön in einer Höhe von 820 m entspringt und über die Orte Wüstensachsen, Hilders, Tann nach Thüringen fließt und bei Philippsthal in die Werra mündet. Die Ulster zählt zu den ökologisch wertvollsten Gewässern in Thüringen und Hessen. Ihr Name ist keltischen Ursprungs und steht für springendes Wasser. Basaltblöcke im oberen Bachverlauf, Kies- und Sandbänke im Flussbett und der Uferbewuchs mit Weiden zeichnen ihre naturnahen Abschnitte.

Der Ulstertalradweg verläuft zwischen dem Quellort der Ulster auf 820 Meter über N.N. am Heidelstein und ihrer Mündung in die Werra bei Philippsthal. Die Strecke ist dabei größtenteils auf der gleichen Trasse wie der Fernradweg "Rhön-Radweg" (von Bad Salzungen nach Hammelburg, 180 km) ausgewiesen und beginnt in Philippsthal. Von hier bis nach Hilders führt die Strecke überwiegend auf der ehemaligen Bahntrasse der "Ulstertalbahn" und damit hauptsächlich ohne größere Steigungen. In dieser Gegend führt der Radweg von Hessen auch kurz in das benachbarte Thüringen. Ab Hilders bis nach Wüstensachsen wird die Fahrt langsam schwieriger mit einem stetigen Anstieg und immer wieder auf und ab. Zwischen Hilders und Wüstensachsen (600 Meter über NN) sind ca. 170 Höhenmeter zu überwinden und sind erst der Vorgeschmack auf den finalen Anstieg, der bei Wüstensachsen schließlich beginnt. Ab hier kommen die Bergfahrer auf ihre Kosten und der steile Anstieg hoch zur Ulsterquelle am Heidelstein fordert einiges ab (ca. 230 Höhenmeter von Wüstensachsen zur Ulsterquelle). Oben angekommen kann nach einer Rest entweder die Rückfahrt gestartet werden oder die Tour z.B. in das Nahe Bischofsheim fortgesetzt werden.

Tourenverlauf: Ulsterquelle am Heidelstein – Wüstensachsen – Melperts – Seiferts – Thaiden – Findlos – Hilders – Aura – Neuschwambach – Unterrückersbach – Lahrbach – Wendershausen – Tann – Günthers – Motzlar – Geisa – Borsch – Buttlar – Pfersdorf - Phillippsthal


Der Weg: Der Verlauf des zumeist asphaltierten Flusstalradweges entlang der Ulster von Philippsthal flussaufwärts bis Hilders verläuft überwiegend auf der Trasse der stillgelegten Ulstertalbahn und verlangt daher nur geringe Steigungen. Rhön-Radeln ohne zu schnaufen, aber mit herrlichen Aussichten und das meistens abseits der Straßen!

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