KÖRPERWELTEN Kassel preloader-image Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN

Körperwelten - Eine Herzenssache

KÖRPERWELTEN in Kassel

Eine Reise unter die Haut

Endlich wieder geöffnet!

Im Zuge der Corona-Pandemie musste die bekannteste Anatomie-Ausstellung der Welt am 13. März vorübergehend schließen. Nun steht fest: Die Tore sind wieder täglich geöffnet! Und nicht nur das: Die Ausstellungszeit, die ursprünglich bis 17. Mai ging, wird über den Sommer hinweg bis zum 6. September 2020 verlängert. 

Den Körper neu entdecken

Seit dem 21. Februar können Sie sich in der Kasseler Documenta-Halle in Nordhessen auf eine unvergessliche Reise unter die Haut begeben. Die Ausstellung wurde durch das Engagement und die Zusammenarbeit des Plastinators Dr. Gunther von Hagens und der Kuratorin Dr. Angelina Whalley ermöglicht. Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit haben bereits eine solche Ausstellung besichtigt und waren begeistert. 

Anhand faszinierender Präparate verändert KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig und gewährt einmalige Einblicke in unser menschliches Innenleben. Beginnend vom Skelett über das Zusammenwirken der Muskulatur, einzelnen Organfunktionen, häufigen Erkrankungen bis hin zur Entwicklung im Mutterleib, erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Körpers.

Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan des Körpers ist der Motor des Lebens, aber durch Dauerbelastung, Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blutkreislauf-Systems sind heutzutage die häufigste Todesursache. "Sie sind jedoch vermeidbar", so die Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley. "Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben"

Unterschiedlichste Exponate

Rund 200 Ausstellungsstücke gibt es in Kassel zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate, sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe. Jedes einzelne Präparat stammt von sogenannten Körperspendern, die aus unterschiedlichsten Beweggründen ihren eigenen Körper nach dem Tod der Plastination zur Verfügung stellen.

Die Kritik der Besucher ist durchweg positiv. Kommentare wie "Tatsächlich ist es extrem faszinierend, lehrreich und beeindruckend zu sehen, was in und um unseren Körper passiert" oder "Die lebensnahen Präparate ermöglichen einen tollen Zugang zur Anatomie, den man sonst nicht bekommt" sind von den ersten Besuchern der Kasseler Ausstellung geäußert worden. Ein wahrhaftiger Lieblingsort in Hessen.