Schloss Philippsruhe in Hanau preloader-image Hessen Agentur, F. Trykowski

Kultur- und Baudenkmäler in Hessen

Historische Gebäude und außergewöhnliche Bauten

Architektur. Geschichte. Kultur.

Bau- und Kulturdenkmäler in Hessen

Wusstest Du, dass es in Hessen ein kleines Versailles gibt? Ein Schloss, das einmal dem französischen Kaiser Napoleon gehörte. Dieser Lieblingsort in Hanau ist nur eines von unzähligen Bau- und Kulturdenkmälern in Hessen. Die Stadt Frankfurt hat sich mit der Rekonstruktion der Altstadt ein ganzes Viertel davon erschaffen, in Fulda bekommst Du dank der Raumform des einheimischen Künstler Franz Erhard Walther verschiedenste Blickpunkte auf die Stadt und in Marburg führt Dich der Weg zum Rathaus direkt ins Herz der Stadt. Finde Deinen Lieblingsort in Hessen dort, wo sich Historie und Moderne treffen, wo Geschichte und Geschichten lebendig werden.

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Goldene Waage in Frankfurt

„Mit dem Wiederaufbau des Hauses zur Goldenen Waage haben wir eines der ursprünglich schönsten Fachwerkhäuser der Frankfurter Altstadt zurückgewonnen“, da ist sich Wiebke Singer sicher. Ihr Lieblingsort in Hessen wartet mit vielen liebevollen Details auf. Das Haus gehört zum Historischen Museum, Deinen Besuch im Rahmen einer Führung begleitet die Gästeführerin gerne. Der Weg zu den Ausstellungsstücken führt Dich durch das Café im Erdgeschoss, wo Du unbedingt auf ein „Frankfurter Kränzchen“ verweilen solltest. Die Leckereien dort haben Tradition, schließlich war der ehemalige Erbauer des Hauses Abraham van Hamel Zuckerbäcker. Neben vielen historischen Möbeln und Inventar sind die vier Delfter Kacheln im zweiten Stock zu bewundern, die tatsächlich noch aus dem Besitz der Familie van Hamel um 1618 stammen. „Das absolute Highlight befindet sich auf dem Dach“, schwärmt die Gästeführerin. Es ist das Belvederchen, ein Dachgarten mitten in der Stadt, mit einem spektakulären Blick auf Frankfurts Dächer.

Raumform für Fulda

Fünf Orte, sechs Richtungen – Stephan Kochs Lieblingsort in Fulda lässt sich nicht an einer einzigen Position festmachen. Die Raumform für Fulda des Künstlers Franz Erhard Walther lädt Dich als Besucher ein, Deinen eigene Blickbeziehung zum ehemaligen Stiftsbezirk für Fulda einzunehmen und aufzubauen. „Auf fünf Schriftplatten kann der Betrachter diese Orte in Abhängigkeit vom Raum, vom Ort, vom Zeitpunkt und der Zeitdauer und den gegebenen Begriffen des Künstlers diese Orte neu erleben und entdecken“, beschreibt der Architekt die Installation des Künstlers. Du kannst das Kunstwerk zum Sockel erheben und so den Blick für Dich neu erfahren. Ein Geheimtipp befindet sich gleich neben der Stiftskirche: An der Bastionswand des Archivs des Bistums Fulda wurde ebenfalls ein Kunstwerk des Künstlers umgesetzt mit den vier Worten „Die Ganzheit des Fragments“. Auch das ist eine Einladung an den Betrachter, sich seine ganz eigenen Gedanken über deren Bedeutung zu machen.

Schloss Philippsruhe in Hanau

Das am Main gelegene Schloss Philippsruhe ist das älteste nach französischem Vorbild erbaute Barockschloss östlich des Rheins. „Es ist das kleine Versailles am Main“, befindet Nina Schneider. Von der Kuratorin des städtischen Museen Hanau erfährst Du, dass Kaiser Napoleon 1806 das Schloss in seinem Besitz hatte und es großzügigerweise an seine Lieblingsschwester Pauline verschenkte. Die wiederum wollte es gerne verkaufen und annoncierte dafür in einer Pariser Zeitung. „Aus diesem Grund wissen wir genau, wie das Schloss zu der damaligen Zeit eingerichtet war“, erzählt Nina Schneider. Als der spätere Besitzer Graf Friedrich Wilhelm das Schloss umbaute, hat er überall sein Monogramm und das seiner Frau Anna hinterlassen. Begib Dich auf historische Spurensuche an diesem ehrwürdigen Lieblingsort.

Historisches Rathaus Marburg

Im Herzen der Marburger Altstadt befindet sich das historische Rathaus umgeben vom Marktplatz mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern. „Das ist eines der schönsten Fotomotive der Stadt und mein Lieblingsort“, da ist sich Georg Kronenberg sicher. Wie viele Bilder der Fotograf hier schon gemacht hat, kann er nicht mehr zählen. Aber sicher findest Du Deinen ganz eigenen Blick auf das gotische Gebäude mit dem prunkvollen Renaissance-Turm. Vielleicht ist es der ja der Gockel, der auf der Rathausuhr thront und immer zur vollen Stunde mit den Flügeln schlägt. Nachdem Du das Schauspiel bewundert hast, möchtest Du Dich vielleicht auf den Grimm-Dich-Pfad der Stadt begeben, der direkt am Rathaus schon das erste märchenhafte Element präsentiert. Am Haus vis-a-vis befinden sich sieben überdimensionale, metallische Fliegen, die an das Tapfere Schneiderlein erinnern. Ein märchenhafter Lieblingsort mitten in Marburg.