SUP-Spaß auf dem Main preloader-image MainSUP Robin Kassel

Sommer, Sonne, Wasserspaß

Stand Up Paddling auf dem Großkrotzenburger See

Glitzernd spiegelt sich die Sonne im Wasser.

Ein perfekter Sommertag kündigt sich hier an, am Strandbad Großkrotzenburg am Zipfel des Spessarts. Der kleine See liegt noch ruhig am frühen Morgen, nur ein paar mutige Schwimmer ziehen schon ihre Bahnen. Und auch an der Stand Up Paddling Station von Robin Kassel ist schon alles vorbereitet. Der 42-Jährige hat seine bunten Bretter aufgepumpt und am Seeufer aufgereiht. Hier ist alles startklar, um im Stehen eine Runde auf dem See zu paddeln. Das Schöne am Stand Up Paddling ist, dass es jeder machen kann. Man muss nicht besonders sportlich sein. Um es einfach mal auszuprobieren, reicht es, Schwimmen zu können, erklärt der Trainer. Die meisten, die es einmal ausprobieren, sind sofort begeistert. So ging es auch Robin, als vor etwa 10 Jahren die SUP-Welle auch nach Hessen schwappte. Ich bin einfach mal mit dem Board auf dem Main paddeln gegangen und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen.

Ein Hauch von Aloha

Ein Brett, ein Paddel, viel mehr braucht es nicht um das Stand Up Paddling auszuprobieren. Mittlerweile Trendsport, hat das Gleiten im Stehen über das Wasser eine lange Geschichte: Die polynesischen Fischer paddelten stehend mit ihren Kanus über die Riffe auf Tahiti hinaus um fischen zu können. Zum richtigen Sport wurde das Paddeln dann auf Hawaii. In gemütlicher Strandbad-Atmosphäre wagen sich auch bei Robin Kassel die ersten aufs Wasser. Geduldig erklärt der Sporttrainer jedem Anfänger, was zu beachten ist. Den besten Stand beim Paddeln habt ihr immer genau in der Mitte. Zum Aufsteigen auf das Board knien, in den Vierfüßer-Stand und dann langsam aufstehen, erklärt der erfahrene SUP'ler einem Anfänger-Paar. Was für den Hanauer, der mit Wassersport wie Windsurfen, Kiten und Kajak fahren aufgewachsen ist, ganz einfach klingt, ist für den ersten Versuch eine ganz schön wacklige Angelegenheit. Platsch, schon liegt einer im Wasser. Mit seinen 22 Grad bei strahlendem Sonnenschein bietet der Großkrotzenburger See eine herrliche Abkühlung. Reinfallen gehört dazu, findet Robin Kassel, das ist doch auch der Spaß dabei. Und nachdem er den staunenden Neulingen eine rasante Drehung um die eigene Achse zeigt, stürzt auch er sich lachend ins kühle Nass.

Skyline-Blick und Sonnengruß

Stand Up Paddling auf dem See ist der perfekte Einstieg. Hier ist der Wellengang minimal und man kann das Gleichgewicht trainieren, erklärt der SUP-Profi. Wer es etwas sportlicher mag, der kann den See gegen den Fluss eintauschen. Robin Kassel hat drei weitere Stationen, an denen er seine Boards verleiht und sportliche Gäste oder die, die es werden wollen, auf den Main mitnimmt: im benachbarten Seligenstadt, in Offenbach und in FrankfurtDer Blick auf die Skyline ist einmalig und immer unterschiedlich zu jeder Tageszeit. Außerdem ist auch jedes Uferstück anders. So eine Main-Tour ist etwas ganz Besonderes, schwärmt er. Einfach schnell ein Board leihen und lospaddeln geht hier allerdings nicht. In einem zweistündigen Kurs vermitteln zertifizierte Trainer die wichtigsten Grundlagen zur Körperhaltung, Paddeltechniken, Wenden und Abbremsen und auch die sicherheitsrelevanten Wasserregeln auf dem Main. Wer Stand Up Paddling als Sport betreiben will merkt schnell: Hier wird der ganze Körper beansprucht. Neben viel Spaß trainiert der Steh-Paddler auch Kraft und Ausdauer. Wem das noch nicht reicht, der kann auch seine Yoga-Einheit aufs Wasser verlegen und den Sonnengruß einfach mal auf dem schaukelnden Brett ausprobieren. Gar kein Problem, lacht Robin Kassel und schwingt sich prompt auf seinem Board in einen einwandfreien Kopfstand. Namaste mitten auf dem See.

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