Hessischer Radfernweg R2

Hessischer Radfernweg R2

Hessen quer geradelt: Beschauliche Fahrt durch die Flusstäler von Lahn, Fulda, Lüder und Lauter. Nicht verpassen sollte man Marburg und das Landgrafenschloss, in Alsfeld die Fachwerkkulisse, und in Fulda lockt der Dom. Vom Vogelsberg zum Spessart wenig beschwerliche Anstiege. Aber dann geht's richtig zur Sache: Der Spessart fordert heraus mit größeren Steigungen - für Profis kein Problem.

Die Flüsse-Tour beginnt im Westen Hessens bei Biedenkopf, streift den Vogelsberg und führt quer durch das Land bis in den Spessart bei Obersinn. Der Hessische Fernradweg R 2 folgt Streckenabschnitten der Flussläufe von Lahn, Ohm, Antreff, Schwalm, Lauter, Lüder, Fulda und Sinn.

Der erste Abschnitt verläuft parallel zum Lahntalradweg, der bei Cölbe in südlicher Richtung vom R 2 abzweigt. Passend für den Familienausflug ist die Route von Biedenkopf nach Cölbe, die durch das obere Lahntal führt und von Mittelgebirgshöhen eingerahmt ist. Auf der dicht besiedelten Strecke bis Buchenau liegen Dörfer mit hübschen Fachwerkhöfen. Dann folgt ein ruhiger Streckenabschnitt, passend zum Picknick am Lahnufer mit lauschigen Plätzchen unter Bäumen und Wasserplanschen für die Kleinen. Dieser Abschnitt ist fast durchgehend asphaltiert und flach.

Der Fernradweg R 2 bietet eine interessante Mischung von Naturerlebnissen und historischer Städtebaukunst. Nicht direkt auf der Route, aber den Abstecher wert, ist die Universitätstadt Marburg mit dem Landgrafenschloss, das hoch über der märchenhaften Altstadt thront. Besonders sehenswert ist das kleine etwa 16 km von Marburg gelegene Städtchen Amöneburg. Der Berg, auf dem die Amöneburg liegt und einzeln aus der Ohmebene hervorragt, ist eine vor Millionen Jahren entstandene Basaltkuppe. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick über das Marburger Land.

Weiter führt die Route über Kirchhain und Neustadt in das Tal der Schwalm nach Alsfeld. Im Bereich von Kirchhain erwartet die Radler an heißen Tagen kühle Badeseen. Gleich hinter Stadtallendorf radelt man durch den Herrenwald bis nach Neustadt. Dort zieht die Besucher der Junker-Hansen-Turm, der größte Fachwerk-Rundbau Europas, an. In Alsfeld begeistert die historische  Altstadt. Weiter geht es zum Lauterbacher Strolch und bald kann man das Stadtschloss samt Orangerie und Fasanerie von Fulda und natürlich den Dom erleben. Zum Abschluss der Tour erreichen Sie über Anstiege im Spessart die Landesgrenze von Bayern. Erst am Schluss geht es richtig bergauf: Der Spessart fordert mit einigen längeren und schwierigen Steigungen heraus.


Der Weg: Flach, kaum Anstiege bis zum Spessart. Überwiegend asphaltierte Wirtschaftswege. Am Wochenende nutzen auch viele Inliner die Strecke bis Kirchhain. Gut zu befahrende Waldwege durch den Herrenwald. Eine kurze Wegstrecke mit Mängeln liegt ein Stück vor dem beschrankten Bahnübergang und kurz vor Neustadt.

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