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Craftboom in Hessen: Unique Gin

Aus einzigartigen Zutaten zum einzigartigen Getränk

Was passiert, wenn man Erdbeeren zusammen mit Basilikum und Gewürzen zu Gin destilliert? Es schmeckt ganz einzigartig...eben UNIQUE!

 

"Unser Gin ist eine hessische Liaison, eine Liebschaft zwischen rot und grün: feldfrische Erdbeeren und saftiger Basilikum, verfeinert mit Gewürzen wie rosa Pfeffer, Vanille und vielen weiteren geheimen Botanicals", schwärmt Andre Burkhard aus Pfungstadt. Botanicals, so nennen die Fachleute die Zutaten, die dem Gin sein feines Aroma verleihen: Beeren, Rinden, Samen, Früchte, Fruchtschalen, Gewürze, Kräuter und Wurzeln. Zusammen mit seinem Kompagnon Christoph Edel hat Andre Burkhard einen einzigartigen Tropfen kreiert. Und den beschreiben die beiden Jungunternehmer als ehrlich, fruchtig und vor allem: gepaart mit ganz viel Liebe zur Region. 

So kommen die Erdbeeren beispielsweise frisch vom Feld um die Ecke in Darmstadt-Arheilgen. "Einmal hatten wir 70 Kilogramm gekauft. Andre und ich haben dann alle Stiele entfernt, die Erdbeeren gewaschen und klein geschnitten. Da haben wir bis tief in der Nacht dran gesessen", erinnert sich Christoph Edel. Im Moment haben die beiden UNIQUE-Macher noch ein paar Vorräte vakuumiert und eingefroren, freuen sich aber trotzdem schon sehr auf die nächste Erdbeersaison. "Es ist einfach unbeschreiblich, wenn die gesamte Brennerei nach den reifen Früchten duftet", so Andre.

Von Ginny zum Gin

Die Leidenschaft für Gin und Tonic hat die beiden Freunde schon vor Jahren erwischt. "Zusammen wollten wir etwas Einzigartiges auf die Beine stellen." Und da kommt Ginny ins Spiel, ein bildhübscher Schimmel. "Ihren alten Pferdewagen, einen Aluminium Anhänger aus dem Jahr 1995 haben wir umgebaut und so entstand die erste mobile Gin and Tonic Bar Deutschlands", verkündet Christoph Edel nicht ohne Stolz. Mit einer großen Auswahl an Gin Sorten und Kreationen touren die mobilen Barkeeper seitdem durch die Lande, sind auf Hochzeiten, Märkten oder dem Darmstädter Heinerfest vertreten. Doch mit der eigenen "Ginny Bar" reift auch die Schnapsidee und der Wunsch nach einer eigenen (G)In-Spirituose. "Er sollte ehrlich und lecker sein, einfach etwas Besonderes, mit hoher Qualität und viel Liebe. Und das Wichtigste: Gin muss für uns natürlich sein, ohne Konzentrate oder Extrakte", so Andre Burkhard. Der erste Brand wurde frisch aus der Destille auf dem Darmstädter Heinerfest angeboten und kam so gut an, dass die Freunde sofort für Nachschub sorgen mussten. Von Anfang an holen sie sich Unterstützung und destillieren in der befreundeten Brennerei Herbert in Pfungstadt, eine echte Institution in Sachen Wacholderbrände.

Hessen: die heimliche Gin-Heimat

Kaum ein Getränk wird stärker mit England verbunden als Gin. Dabei ist der Vater dieses very-british Gebräus tatsächlich ein waschechter Hesse: Der Mediziner und Naturwissenschaftler François de la Boë (1614 -1672), der erstmals Wacholdergeist als "Genever" verfeinerte, war gebürtiger Hanauer. Ziel seiner Experimente war es eigentlich, ein Medikament gegen Magenbeschwerden zu finden. Doch anders als gedacht, etablierte sich der wohltuende "Genever" aufgrund seines guten Geschmacks schnell zu einem beliebten Genussmittel für die Patienten. De la Boë diente somit auch als Inspiration für die Geburt des François-Hanau Dry Gin, eine Hommage aus der Heimat des Erfinders.

Gin ist In

Ihre Liebe zum schönsten aller Bundesländer verewigen inzwischen viele kleine hessische Brennereien zu einem edlen Gin-Tropfen. In Seligenstadt ist der Bembel Gin entstanden, eine Symbiose zwischen Gin und Apfel. Schon auf den ersten Blick erinnert die Tonflasche mit ihrem Design an den Bembel, das wohl bekannteste Gefäß Hessens. Der Gießener Dry GIN trägt ebenfalls seine Herkunft im Namen, GI als Abkürzung der Universitätsstadt im Lahntal. Und auch am nördlichsten Zipfel Hessens entsteht eine regionale Variante: der Diemel Dry Gin, mit Sanddorn und selbst gesammelten Wacholderbeeren des Diemeltals in Nordhessen.

Unique Gin bald noch hessischer

Christoph Edel und Andre Burkhards nächstes Ziel ist es, noch mehr Regionalität in die Flasche zu bringen. Im nächsten Jahr möchten sie ihren Gin gerne mit heimischem Basilikum brennen. Neben dem Onlineshop und der Brennerei Herbert ist das leckere Gin-Stöffchen übrigens seit Neuestem auch exklusiv im Shop Touristeninformation am Luisenplatz in Darmstadt erhältlich. So lässt sich ein Besuch in Hessens Jugendstil-Hochburg wunderbar kombinieren, um ein echtes hessisches kulinarisches Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Eine einmalige Gelegenheit...eben Unique.

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