Im Inneren des Burggeländes gibt es ein Heilkräutergärtlein preloader-image Hessen Agentur

Vogelsberggarten

Vogelsberggarten

Kräuter und Obstbäume an der Burgruine

Der Ulrichsteiner Vogelsberggarten

Rund um die Burgruine in Ulrichstein gelegen findet man den Vogelsberggarten, der auf einmalige Weise die Pflanzenwelt des Vogelsbergs mit botanischen Raritäten in verschiedenen Beeten zeigt. Es gibt einen kleinen Acker mit jährlich wechselnden Feldfrüchten, Weiden mit Tieren, einen typischen Bauerngarten, Obstbäume und ein Heilkräutergärtlein im Inneren des Burggeländes. Auch der Ehrenfriedhof, auf dem Kriegstote des Zweiten Weltkrieges aus ganz Oberhessen bestattet sind, kann besucht werden. Besucher genießen die Ruhe und die Aussicht von dem über 600 m hohen Vulkankegel. Die 6 ha große Anlage ist ganzjährig kostenfrei zu besuchen und nur wenigen Gehminuten vom Parkplatz vor dem Rathaus am Lindenplatz entfernt. Vom Museum aus geht es durch einen kleinen Urwald immer bergauf zum gepflasterten Rundweg. Der "Urwald" ist ein seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassener Wald, der auf der Nordseite des Vulkankegels entstehen konnte, da hier keine Landbewirtschaftung möglich ist. Auch das Beweiden durch den Stadtschäfer wurde Ende der 60er Jahre eingestellt. Der sich anschließende ca. 800 m lange Rundweg ist gepflastert und gut mit dem Kinderwagen befahrbar.

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Der Kräutergarten

Im Inneren des Burggeländes, wo sich früher die Stallungen befanden, wurde 2001 ein Kräutergarten in Kreuzform angelegt. Man kann dort heute noch häufig verwendete Heilkräuter ebenso wie sehr giftige Pflanzen, die heutzutage nicht mehr in der Medizin gebraucht werden, blühen und samen sehen. An einigen, wie z. B. der Pfefferminze oder Ringelblume, kann man riechen. Andere sollte man nicht anfassen, wie z. B. Osterluzei oder der Blaue Eisenhut. Namenschilder geben Auskunft und Informationen zu den einzelnen Kräutern. In der Mitte wächst eine Apothekerrose. Zwei Pflanzen, die sich seit dem Mittelalter, dank des Mauermörtelkalkes, auf der Burgruine halten, sind Schildampfer und Wermut.

Das Herzstück: der Bauerngarten

Eingerahmt von edlen Rosen alter Sorten liegt der Bauerngarten. Er ist eingezäunt, um Tiere fernzuhalten. Gerne dürfen Besucher eintreten und sich am Duft des Kräuterbeetes berauschen, die Rosenblüten betrachten oder die Pflanzen bestaunen. Dies alles gehörte zu einem typischen Vogelsberger Garten, denn man musste ja für das ganze Jahr Obst, Gemüse und Blumen selbst anbauen.