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Taunus

Eine Reise über Berg und Tal

Kurz hinter dem Frankfurter Großstadtdschungel beginnt mit dem Taunus eine ganz außergewöhnliche Naturlandschaft. Nirgendwo sonst in Hessen ist man dem Himmel auf so unterschiedliche Weisen nah: Die modernen Wolkenkratzer auf der einen Seite, die stolzen Berge auf der anderen. Und immer wieder lohnt sich der spektakuläre Blick von einem aufs andere.

Das schönste Mittelgebirge

Zwischen dem Rhein im Westen, der Lahn im Norden und dem Main im Süden liegt der Taunus, ein beeindruckendes, hessisches Mittelgebirge. Auf dem Hauptkamm im Hohen Taunus thronen die höchsten Erhebungen des Rheinischen Schiefergebirges. Das Usinger Land dagegen gleicht einem Meer aus Hügeln und sanften Tälern.

Für viele ist der Taunus das schönste Mittelgebirge der Welt. Wer mag es ihnen verdenken? Schon die Römer erkannten sicher die Schönheit der einzigartigen Mischung aus schroffem Gestein, tiefen Wäldern und saftigen Talwiesen. Sie prägten den Namen Taunus, der nach ihrem Rückzug für eine lange Zeit verschwand. Jahrhunderte lang hieß der Taunus schlicht aber prägnant: Die Höhe.

Die Krone, der Zacken, der Altkönig

Der bekannteste Berg im Taunus ist sicherlich der Große Feldberg mit seinen fast 900 Metern nahe Feldberggemeinde Schmitten. Als zweithöchster Berg in Hessen ist er ein wunderbares Ausflugsziel für Spaziergänger und Wanderer. Wer sich noch einmal 100 Stufen mehr hinauf wagt, kann den traumhaften Blick von der Plattform des Aussichtsturms genießen.

Sportlich wird es dann an einem der schönsten Aussichtspunkte im Taunus: dem Zacken. Schroff ragt der Fels nach vorne und macht dabei seinem Namen alle Ehre. Zwar befindet man sich hier nur auf etwa 600 Metern Höhe, doch das Erklimmen des Schieferfelsens lohnt sich nicht nur für Wanderer, sondern ist gleichzeitig ein Traum für Kletterer. Die Belohnung für die Anstrengung zeigt sich dann auf dem höchsten Punkt mit der spektakulären Aussicht: besonders zum Sonnenuntergang ein echter Geheimtipp.

Auch den Gipfel des Altkönigs erreicht man nur zu Fuß. Es führen keine Straßen zum dritthöchsten und sagenumwobenen Taunusberg. Besonders die Vollmondwanderungen entführen die Wanderer entlang keltischer Ringwälle in die geheimnisvolle Welt der Waldgeister und zu den glänzenden Sternbildern am Taunushimmel.

Von Kelten und Römern

Tiefe Wälder voller Naturdenkmäler und geheimnisvolle Spuren vergangener Kulturen, der Taunus ist ein Paradies für Geschichtsfans. Die beeindruckenden Ringwälle sind zum Teil über 2.000 Jahre alt. Der Keltenrundwanderweg führt von Oberursel aus zu den Stellen einer ehemaligen Siedlung, in der wohl an die 30.000 Kelten lebten.

Auch die Römer haben deutliche Spuren im Taunus hinterlassen: Das Römerkastell Saalburg lädt zu einer Zeitreise in die Vergangenheit und macht das antike Leben schon fast greifbar. Es ist das einzige umfassend wieder aufgebaute Römerkastell der Welt. Ein Erlebnis für Groß und Klein: Während Soldaten exerzieren und die Schmiede mit ihrem Hammer schlagen, erzählen Frauen im Lagerdorf von ihrem Leben.

Das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg ist sicherlich das beeindruckende Highlight des etwa 86 Kilometer langen Qualitätsweges Limeserlebnispfad. Der Limes als römischer Grenzwall gehört mit seinen fast 800km, die durch Deutschland führen, zum UNESCO-Welterbe.

Fachwerkträume

Kronberg, Eppstein, Bad Camberg, Oberursel: Nur vier Beispiele für verwinkelte Gässchen, buntes Fachwerk und lauschige Ecken. Im Taunus gibt es eine ganze Reihe bezaubernder Kleinstadtlieblinge, die mit ihren wunderbar erhaltenen Häusern begeistern. Mit etwa 200 der schillerndsten Fachwerkhäuser verzaubert die Altstadt von Idstein ihre Besucher. Eines prächtiger als das andere.

Ein hessisches Dorf: In Neu-Anspach dann tauchen Besucher ein in 400 Jahre Geschichte aus dem Alltag und Leben der Hessen. Im Freilichtmuseum Hessenpark stehen von der Kirche bis zur Mühle mehr als 100 historische Gebäude, die von Handwerk und Traditionen erzählen. Der Marktplatz mit Bauten aus kleinen Städten aus ganz Hessen ist auch heute, wie im Mittelalter üblich, ein Ort der Begegnung und des Handels.

Relaxen und schlemmen

Der Taunus als das Land der Berge, Burgen und Bäder ist das perfekte Naherholungsgebiet für einen Kurzurlaub. In heilklimatischen Kurorten wie Königsstein können Körper und Seele gleichermaßen durchatmen. Richtig edel wird es dann in Bad Homburg. Die „Champagner-Luft“, von der Kaiser Wilhelm I. bereits vor über 100 Jahren schwärmte, durchströmt wohltuend die Besucher des Kurparks.

Und wer schon einmal hier ist, der kann sich auch gleich in einem der schönsten Badehäuser Hessens verwöhnen lassen, dem Kaiser-Wilhelms-Bad. Entspannung pur versprechen Heudampfbad, Lichtsauna und Salzkristallgrotte. Mit elegantem Ambiente und wohltuender Ruhe sorgen die Thermen und Heilbäder im Taunus für die hochwertige Auszeit vom stressigen Alltag.

Wer aber Körper und Seele schon diese einzigartige Taunus-Mischung aus Bewegung und Erholung gegönnt hat, sollte die Gaumenfreuden auf keinen Fall vergessen. Im wunderschönen, denkmalgeschützten Fachwerkhof der Apfelweinmanufaktur Immenhof in Bad Soden lässt es sich hervorragend schlemmen. Nach einem inspirierenden Tag im Taunus, ist der erfrischende Schoppen ein wahrer Genuss.

Hessischer Handkäs gehört natürlich immer dazu, sei es klassisch mit Musik, modern auf Flammkuchen oder deftig in der Bratwurst. Kulinarische Genüsse von der gutbürgerlichen bis hin zur gehobenen Küche begeistern im Taunus bei herzlicher Gastfreundschaft. Nach viel Bewegung, Entspannung und leckerem Essen stellt sich am Ende des Tages nur noch die Frage: Welchen Gipfel im Taunus möchtest Du als Nächstes erklimmen?

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