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Region

GrimmHeimat NordHessen

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Eine märchenhafte Reise

Es war einmal….eine wunderschöne Region ganz im Norden Hessens. Man sagt, hier seien Frau Holle, Rotkäppchen und Dornröschen zuhause. Das verdankt sie den berühmten Märchensammlern Jacob und Wilhelm Grimm. Rund 30 Jahre ihres Lebens haben die Brüder in Kassel und in der Region GrimmHeimat NordHessen verbracht. Als heimliche Grimm-Hauptstadt und Mittelpunkt der Deutschen Märchenstraße pflegt die größte nordhessische Stadt das Erbe ihrer bekanntesten Persönlichkeiten.

Welterbe in Kassel

Sprachwissenschaftler und Volkskundler waren die Brüder Grimm und sind heute die meistübersetzten deutschen Dichter. Ihr persönliches Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen, das in der GRIMMWELT KASSEL zu bestaunen ist, zählt seit 2005 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Von dort ist es nicht weit zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt: der Herkules mit dem spektakulären Bergpark Wilhelmshöhe und seinen Wasserspielen – ebenfalls UNESCO Welterbe und wunderbarer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Ausflüge in die Region.

Der Herkules grüßt den Wanderer schon von Weitem und ist ein magischer Anziehungspunkt mit einer grandiosen Aussicht. Dieses kulturelle Kostbarkeit liegt direkt am Habichtswaldsteig, einem 85 Kilometer langen Premiumwanderweg der Region. Und hier geht die Documenta-Stadt Kassel nahtlos ins Grüne über. Moderner Trubel einer Studentenstadt, eindrucksvolle Gartenkunst aus drei Jahrhunderten und kurze Wege in die ursprüngliche Natur – das alles vereint Kassel.

Auf märchenhaften Pfaden: Über 600 Kilometer führt die Märchenstraße vom Geburtsort der Brüder Grimm in Hanau vom Main bis ans Meer. In der GrimmHeimat NordHessen erwarten den Besucher abgelegene Dörfer und heimelige Fachwerkstädtchen wie Fritzlar, Hofgeismar, Bad Hersfeld und Eschwege. Sagenumwobene Burgen, märchenhafte Schlösser, stolze Wälder und mystische Orte säumen den Weg.

In einem dunklen Walde...

Märchenhaft, verwunschen, kraftvoll – die Wälder der GrimmHeimat NordHessen sind wahrhaftig einzigartig. Die besondere Magie, die zwischen uralten Baumwipfeln schwingt, ist zum Greifen nah. Ob im Habichtswald, Reinhardswald, oder Kellerwald - urige Baumreihen auf Bergkuppen und in Schluchten, Felsen und Blockhalden, naturnahe Quellen und Bäche in ruhigen Wiesentälern sind hier faszinierende Schätze.

Ein richtiger Urwald: Im Reinhardswald darf sich die Natur ihr Terrain zurückerobern. Der Urwald Sababurg mit seinen knorrigen, alten Hute-Eichen, meterhohem Adlerfarnen und mystischem Gebilde aus Totholz ist ein echtes Highlight. Von den bis zu 1000 Jahre alten Eichen geht eine wertvolle Kraft aus, durch die der Wanderer von seiner Tour gestärkt zurückkehrt.

Der Habichtswald mit seinem gleichnamigen Wanderweg ist dank seiner zahlreichen, abwechslungsreichen Etappen eine gelungene Mischung aus Entschleunigung und anspruchsvoller Bewegung. Der Schreckenberg belohnt die Anstrengung mit einer spektakulären Aussicht auf unwirkliche Basaltspitzen, die aus dem Wald hervorragen. Zwischendrin liegen immer wieder zauberhafte kleine Orte mit schmuckem Fachwerk wie Naumburg oder Waldeck und urige Ruinen wie die Weidelsburg. Auf solchen Anhöhen ist die Chance groß, den namengebenden Greifvogel zu entdecken: den scheuen Habicht auf Beutezug.

An einem Sommermorgen…

Glitzernd spiegelt sich das Licht der frühen Morgensonne im blaugrünen Wasser des Edersees. Was gibt es da Schöneres, als dem Trubel an Land zu entfliehen und die Ruhe auf dem Wasser zu genießen? Der Blick hoch zum imposanten Schloss Waldeck, das eindrucksvoll auf dem Berg über dem See thront, hinterlässt ein märchenhaftes Staunen.

Auf der Mauer, auf der Lauer: eine ganz andere Perspektive bietet der Spaziergang auf der 400 Meter langen Staumauer der Edertalsperre. 48 Meter über der Wasseroberfläche hat man einen überwältigenden Blick über einen der größten Stauseen Europas, der noch aus der Kaiserzeit stammt. Jeden Abend zaubern 39 LD-Scheinwerfer ein traumhafte Farbspiel auf die Mauer.

Ein Hauch von Atlantis: Der Mythos versunkener Dörfer wird hier am Edersee lebendig. Wenn der Wasserpegel im Herbst und Winter sinkt, taucht eins nach dem anderen auf - Relikte aus der Vergangenheit. Dann erinnern Brücken und Überreste von Hütten, Mühlen und Gehöften an das Leben im Edertal vor der Staumauer. Wenn der See die noch heute erhaltene 4-bogige Aseler Brücke freigibt, können mutige Spaziergänger ihr eigenes Edersee-Atlantis Märchen erleben.

UNESCO-Weltnaturerbe und unvergessliche Naturerlebnisse

Auch für sportlich Aktive hält der Edersee einige wortwörtliche Höhepunkte bereit. Am Südufer beschert der Baumkronenweg ein unvergessliches Natur- und Walderlebnis. Barrierefrei spaziert man entlang des 750 m langen Eichhörnchenpfades vom Waldboden bis in die Baumkronen. Auf verschiedene Radwege an und um den Edersee finden Genussradler und Profis die jeweils passende Tour.

Das Abenteuer Wildnis lockt im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Das Reich der uralten Buchen erstreckt sich in Hessens einzigem Nationalpark wie ein grünes Meer. Mit der Auszeichnung als UNESCO-Weltnaturerbe steht die faszinierende Wildnis rund um den Edersee seit 2011 auf der gleichen Stufe wie der Grand Canyon, die Serengeti oder das Große Barriereriff. Eine Auszeichnung, die den Nationalpark Kellerwald-Edersee als einen der letzten großen und naturnahen Rotbuchenwälder Mitteleuropas zu einem wahren hessischen Paradies macht.

In einem großen, prunkvollen Schloss

Zurück zu den Märchen der Brüder Grimm: Das sagenumwobene NordHessen erinnert nicht zufällig an die Welt von Dornröschen und Co. Über 30 trutzige Burgen, prächtige Schlösser, malerische Ruinen und alte Klostermauern warten darauf, entdeckt zu werden. Hier beginnt die aufregende Reise zurück in eine Zeit, in der sich stattliche Ritter duellierten und bezaubernde Burgfräulein an festlich gedeckte Tafeln luden.

Rapunzel lass dein Haar herab: wer vor dem 40 Meter hohen Turm der Trendelburg steht, hat keinen Zweifel, dass diese Höhe nur dank eines eindrucksvollen Zopfes überwunden werden konnte. Foltermuseum, Angstloch und Grimmsche Etage runden den märchenhaften Ausflug dieser mittelalterlichen Burganlage nahe Bad Karlshafen perfekt ab.

Wer nach so vielen Mythen und Märchen noch einen außergewöhnlichen Abstecher machen möchte, der begibt sich ins geheimnisvolle Reich der Frau Holle. Der nach ihr benannte Teich liegt in einer Senke am Hohen Meißner. Ob sie von dort ihre Kissen ausschüttelt, um das Land mit Schnee zu bedecken, bleibt ihr Geheimnis. Bei einem schönen Picknick auf dem Platz neben dem Teich mit Ahler Wurscht – DER nordhessischen Spezialität - lässt sich drüber herrlich nachsinnen.

Ende gut, alles gut: Und welche märchenhafte Begegnung wirst Du in der GrimmHeimat Nordhessen erleben?

 

Kontakt

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